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Was ist eine Stottertherapie, und welchem Personenkreis kann diese helfen, erfolgreich ihr Stottern und andere Sprachprobleme abzulegen?


In allen Altersklassen finden sich Stotterer; vom Kleinkind, Kind, Jugendlichen, Heranwachsenden, bis zum Erwachsenen. Allen ist gemein, dass sie versuchen beim Einatmen zu sprechen, oder dass beim Sprechen während des Ausatmens ihr Zwerchfell anfängt zu flattern. Beides funktioniert nicht und führt damit zu einer stockenden Sprechweise – dem Stottern. Eine Stottertherapie greift hier ein. In ihr versucht der Stotterexperte in mehreren Sitzungen den Teilnehmern beizubringen, nur beim Ausatmen zu sprechen. Sie geht einher mit Atemübungen, die dem Stotterer zudem seine Aufregung nehmen sollen. Die neu zu erlernenden Techniken werden dem Teilnehmer im Rahmen einer geschützten Gruppe antrainiert, in der auf individuelle Bedürfnisse jedes Teilnehmers eingegangen wird.

Was sind die Massnahmen, die der Stotterexperte in seiner Tätigkeit ausübt, um Stotterern zu helfen, ihren die Sprachprobleme zu nehmen?


Im Rahmen seiner Therapie wird den Teilnehmern das Problem des Stotterns, seine Ursachen und Wirkungen zunächst erklärt. Nachdem es verstanden wurde, wird der Experte mit jedem Teilnehmer einzeln neue Sprechweisen trainieren. Im Wesentlichen wird gelernt, beim Sprechen nicht ein-, sondern auszuatmen. Wichtig ist in dem Zusammenhang zudem, seine Erregung und Angst zu überwinden, dass es unter anderem nicht weiter zum Flattern des Zwerchfelles kommt. Denn die Angst beim Reden würde sonst im Wege stehen, sich entspannt auf die Übungen zu konzentrieren. Nach der Überwindung wird zuerst mit wenigen Wörtern oder kurzen Sätzen geübt, nur beim Ausatmen zu sprechen. Gelingt das dem Teilnehmer nach einiger Übung, wird es mit längeren Sätzen versucht. Im Anschluss wird das Gelernte in die Praxis umgesetzt. Es wird geübt, wie andere Menschen am Telefon, im Einkaufsladen oder auf der Straße angesprochen werden.

Was ist Stottern, wie äussert es sich, und was sind eigentlich die physikalischen Vorgänge, die im menschlichen Körper dabei vor sich gehen?


Von Stottern spricht man, wenn der Redefluss zum Teil einer deutlichen Störung unterzogen ist, und dabei ganze Wörter, einzelne ein- oder mehrfach beim Sprechen wiederholt, oder Sprachlaute in die Länge gezogen werden. Sprachwissenschaftler gehen davon aus, dass eine Ursache für das Stottern die Veranlagung ist, dass aber auch traumatische Erlebnisse eine Rolle spielen können. Und der Hauptgrund eine gestörte Verarbeitung der Nervensignale im Gehirn ist. Viele Stotterer wollen unbewusst beim Einatmen sprechen, oder haben ein flatterndes Zwerchfell. Sie sind sich nicht bewusst, dass der Mensch spricht, während er ausatmet, weil dies rein physikalisch gesehen gar nicht anders möglich ist. Bei stotternden Menschen ist dieser Vorgang umgekehrt. Um das Problem zu überwinden, setzen viele oft den ganzen Körper ein, was viel Energie kostet und das Problem dabei nur verstärkt.

Flüssig sprechen zu können ist eine wichtige Voraussetzung, sich mit vor allem fremden Leuten bei Beruf, der Freizeit oder auf der Straße zu unterhalten.


Was ist Stottern, und was sind die Folgen? Die meisten Stotterer fühlen sich isoliert. Sie vermeiden es oft, sich nach draußen zu begeben, weil sie dort nicht umhinkommen, mit anderen Menschen zu reden. Und sei es, dass nur ein Passant sie nach dem Weg fragt. Sie wissen, dass fremde Personen oft überrascht reagieren, wenn sie bemerken, dass man selbst nicht flüssig sprechen kann. Die selbstauferlegte Einsamkeit, nicht am Leben anderer teilnehmen zu können, neue Leute kennenzulernen und sich im Freien frei bewegen zu wollen, ist für die meisten Stotterer frustrierend. Selbst ein einfacher Einkauf oder die Fahrt im öffentlichen Nahverkehr kann eine Frustration auslösen, wenn man von anderen angesprochen wird, weil ein gestörter Redefluss eine normale Konversation fast unmöglich macht. Dabei ist das nicht die Schuld des Stotterers, denn er kann dafür nichts. Trotzdem mag sich der eine oder andere einer gewissen Schuld bewusst werden, dass es wegen seines Sprachproblems zu anderen Problemen kommt.

Fortschrittliche Therapien erlauben Stotterern nach kurzer Zeit, Sprachprobleme abzulegen, die ein gestörter Redefluss bedingt, um sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern.


Nicht nur Kleinkinder und Kinder, die seit ihrer Geburt stottern, leiden unter Problemen, sich deswegen nicht in die Gesellschaft einzugliedern zu können. Das Stottern kann sich auch bei Jugendlichen und Erwachsenen einstellen. Dabei sind sowohl Männer, als auch Frauen betroffen, obwohl das Stottern bei Männern etwas häufiger als bei Frauen auftritt. Gründe dafür können beispielsweise ein traumatisches Erlebnis sein. Ein Grund kann der plötzliche Verlust einer nahestehenden Person, wie ein Elternteil, oder ein lieber Freund sein, der unerwartet aus dem Leben gerissen wird. Ein anderer Grund kann physikalischer Herkunft sein, wie ein Unfall, bei dem es zu einer Schädigung eines Teils des Gehirns oder an der Sprache beteiligten Nervenbahnen kam, dass anschließend Nervensignale nicht mehr richtig im Sprachzentrum des Gehirns ankommen. Keiner der Betroffenen trägt eine Schuld daran, wenn er zu stottern anfängt. Er kann aber in den meisten Fällen etwas dagegen unternehmen, indem er mit einem Experten zusammen wieder lernt, verständlich zu reden.

Freier Redefluss ist in der täglichen Kommunikation mit anderen Personen wichtig, um sie zu verstehen, und selbst von ihnen verstanden zu werden.


Eine Therapie dauert, de nach Schwere des Problems, fünf oder mehr Tage. Therapien finden meist wochentags statt, und dauern je zwischen zwei und drei Stunden. Der Teilnehmer kann dabei wählen, ob er besser vormittags oder nachmittags zur Verfügung steht. Zusätzlich wird das in der Gruppe Erlernte anschließend an einem virtuellen Telefon, der Strasse und Geschäften trainiert. So kann jeder Teilnehmer ohne Angst, die er bei diesen Aufgaben im realen Leben oft hat, ganz entspannt sein Neuerlerntes ausprobieren, um daran zu feilen, bis sein freier Redefluss wieder hergestellt wurde. Mit dem Wissen darüber entsteht eine neue Selbstsicherheit, dass er sich nach der Therapie, ohne Angstzustände haben zu müssen, sich leicht und ungezwungen wieder in die Umgebung wagen kann, um ganz natürlich wieder mit anderen Personen zu sprechen.

Ein flüssiger Redefluss wird erst in den ersten Jahren nach der Geburt erlernt, um nach der Einschulung weiter verbessert zu werden.


Doch dieser ist nicht jedem von Geburt gegeben. Bei einigen Kleinkindern fällt den Eltern schon früh auf, dass sich ihre Sprache nicht entwickelt, wie es erwartet wird. Einige Kinder verfallen dem Stottern. Bei anderen entwickeln sich Sprachprobleme erst in späteren Jahren. Diese Personen haben zunehmend Probleme, sich mit ihren Freunden, in der Schule und im Alltag allgemein zu verständigen, weil ihnen ein flüssiger Redefluss fehlt, der für eine problemlose Kommunikation unabdingbar ist. Während diese vor Jahrzehnten ihr ganzes Leben lang stotterten, standen sie meist im Abseits, weil es keine Experten gab, die das Problem und seine Ursachen verstanden, um Abhilfe hätten schaffen zu können. Glücklicherweise wurden die Ursachen vor wenigen Jahrzehnten erkannt, dass Probleme des Stotterns heute erfolgreich therapiert werden können.

Vor der ersten Therapie wird mit dem Therapeuten zunächst ein kostenfreier Erstkontakt hergestellt, in dem er sich ein Bild über das Problem macht.


Die Gründe des Stotterns sind vielfältig. Fast jeder Fall ist anders, dass es keine pauschale Therapie für unterschiedliche Probleme gibt. Ein kostenfreier Erstkontakt mit einem Therapeuten stellt sicher, dass er jedes individuelle Problem versteht, um eine darauf abgestimmte Therapie zu entwickeln. Dieses versetzt ihn zudem in die Lage einzuschätzen, welche Zeit eine Therapie voraussichtlich in Anspruch nehmen wird. Damit können der Therapeut und die Teilnehmer einer Therapie im Voraus die benötigte Zeit einplanen. Gerade jungen Teilnehmern wird ein Teil der Angst genommen, wenn sie bereits vor der eigentlichen Therapie ihren Therapeuten kennenlernen können. Viele Kinder werden sich gar auf die Behandlung freuen, wenn sie vorher ihren freundlichen Therapeuten kennenlernen konnten und so wissen, dass er ihnen, ohne Angst haben zu müssen, helfen wird.

Die Beratung ist der erste Schritt in eine erfolgreiche Therapie zur Behandlung von Sprachproblemen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.


Der Atemtherapeut ist heute in der Lage, fast alle Arten des Stotterns zu heilen, egal ob bei Kindern, Heranwachsenden oder Erwachsenen. In einer ersten Beratung lernt der Teilnehmer, was er von einer Therapie zu erwarten hat, wie die Erfolgschancen stehen und wie die Behandlung im Detail abläuft. Der Therapeut macht sich in dieser ebenfalls ein Bild darüber, welche Methoden er einsetzen muss, um die Behandlung zu einem Erfolg werden zu lassen, dass sich die Teilnehmer endlich wieder frei fühlen können, nachdem das Problem des Stotterns beseitigt ist. Therapeut und Teilnehmer lernen sich bei diesem ersten Kontakt kennen und bauen eine Vertrauensbasis auf, die für den Stotterer sehr wichtig ist, sodass er sich ohne Angst dem Heilverfahren unterziehen kann.

Stottern – was steckt hinter dem gestörten Redefluss?


Wenn das Stolpern über Wörter zur Gewohnheit wird und Wörter nicht mehr klar ausgesprochen werden können Stottern, haspeln und über Wörter stolpern – wer kennt das Problem nicht. Manchmal ist es die Aufregung, die die eigene Zunge verknotet und eine klare Aussprache unmöglich macht. Neben der Nervosität spielt die Unsicherheit eine nicht kleine Rolle bei dem gestörten Redefluss, der alles andere als angenehm ist. Aber wie lässt er sich behandelt? Gibt es eine Möglichkeit den Bann des gestörten Redeflusses zu sprechen und flüssig zu sprechen? Bevor es Antworten zu den Fragen gibt, sehen wir uns erst einmal das Stottern selbst an und worum es sich bei dem Stottern überhaupt handelt, beziehungsweise wie das Stottern definiert wird. Danach geht es dann um die möglichen Lösungen und Wege, die Stotternden zur Verfügung stehen. Ebenfalls gibt es da einige konkrete Beispiele, die einen gestörten Redefluss beheben können und das flüssige Sprechen erleichtern.

Die Begriffserklärung: Was ist Stottern? Eine Frage und viele Antworten, welche ist die Richtige? Was sind die genauen Eigenheiten?


Zunächst einmal zu der wohl wichtigsten Frage: „Was ist Stottern?“ Jeder weiß mit dem Begriff etwas anzufangen und hat ein Bild vor Augen, allerdings ist Stottern nicht gleich Stottern. Hier nun die wesentlichen Unterschiede und Eigenheiten. Allgemein versteht sich unter dem Stottern eine Störung des Redeflusses, die sich sowohl sprachlich als auch motorisch äußern kann. Interessant ist, dass sie die Störung ebenfalls gedanklich, sozial und emotional äußern kann. Menschen, die stottern haben ein Problem flüssig sprechen. Wie stark der Redefluss gehemmt oder unterbrochen ist, kann verschieden sein. Auch sind die Unterbrechungen nicht immer gleichbleibend, sondern kann sich von Situation zu Situation unterscheiden. Sowohl die Art als auch die Ausprägung variiert stark. Ebenfalls kann stottern plötzlich und situationsbedingt auftreten. Stress oder Anspannungen können das Stottern auslösen oder verstärken, sodass die Betroffenen zunehmend Mühe haben sich klar auszudrücken und Sätze reibungslos auszusprechen.

Was passiert beim Stottern? – Das verändert sich während beim Stottern


Die meisten Menschen haben, wenn sie stottern, das Problem den Redefluss nicht mehr aufrecht erhalten zu können. Gut passt an dieser Stelle das Bild vom Stolpern. Stottert ein Betroffener, dann verhaspelt er sich und stolpert über seine eigenen Wörter. Allerdings haben Betroffene nicht nur Probleme mit dem Sprechen, sondern es können ebenfalls Probleme bei der Sprache, wie zum Beispiel bei der Wortwahl auftreten. So werden nicht mehr die richtigen Wörter gefunden oder der Betroffene macht zunehmend grammatikalische Fehler oder hat Probleme mit dem Satzbau. Das Stottern äußert sich nicht nur auf akustischer Ebene, sondern kann ebenfalls auf motorischer Ebene auftreten. In diesem Fall kann es zu Ticks zu motorischen Problemen kommen. Ebenfalls kann sich das Stottern auf emotionaler oder sozialer Ebene äußern. Bei dem Stottern handelt es sich demnach nicht nur um ein rein sprachliches Problem, sondern es kann ebenfalls andere Bereiche betreffen. Auf motorischer Ebene kommt es beispielsweise zu Anspannungen der Gesichts-, Brust- oder Bauchmuskulatur, ebenfalls kann das Stottern die Atmung verändern und beeinträchtigen. Stehen Betroffene unter Stress, atmen sie flach und ruckartig. Dazu kommen die Gefühle, die oftmals von Frustration und Angst geprägt werden. Betroffene schämen sich für das Stottern. Die Gefühle können die Symptome verstärken. Auf sozialer Ebene bringt das Stottern Schwierigkeiten wie soziale Ängste und Unsicherheiten mit sich.

Stottern: Das können die Ursachen sein, die den Redefluss hemmen und den Ausdruck belasten und die Betroffenen im Alltag vor Herausforderungen stellen


Ganz klar, das Stottern fordert heraus und kann zu einer Belastung im Alltag sein. Zu Beginn tritt es vielleicht aus dem nichts auf oder tritt nur in bestimmten Situationen auf. Vielleicht verfestigt es sich auch. Die Ursachen für das Stottern, unabhängig von der Art und Häufigkeit können dabei ganz unterschiedlich sein. Oftmals ist es zu beobachten, dass das Stottern gehäuft in einer Familie auftritt und quasi von den Eltern an die Kinder weitergegeben wird und in diesem Fall von einer Veranlagung gesprochen wird. Des weiteren können traumatische Ereignisse eine Ursache für das Stottern darstellen. Auch kann das Stottern auf Grund von Nervosität oder Anspannung auftreten. Nervosität und Anspannung verstärken oftmals das Stottern und verschlechtern somit die Symptome. Da das Stottern in einem engen Zusammenhang mit dem Sprechen steht, wird in einigen Forschungen von einer anatomischen Schwäche ausgegangen, die sich auf neuronale Ebene abspielt.

Wer ist vom Stottern Betroffen und wer nicht?


Das Stottern tritt verhältnismäßig öfter bei Jungen als bei Mädchen aus. Bei den Altersklassen lassen sich weniger spezifische Bereiche feststellen. So ist das Stottern in allen Altersklassen vertreten. So sind nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern ebenfalls Erwachsene von dem Stottern betroffen. Im Alltag, aber auch in eher untypischen Situation kann das Stottern schnell zu einer Stolperfalle werden und stellt Betroffene vor größere Herausforderungen, die nicht immer alleine bewältigt werden können, daher ist es ratsam sich Hilfe zu holen und zumindest über eine Beratung oder über eine Therapie nachzudenken, die das Stottern mindern oder wegnehmen kann. Denn das Stottern kann vermindert werden, sodass die Ausbrüche kontrollierter ausfallen. Eine Therapie oder Beratung kann ebenfalls das eigene Selbstbewusstsein stärken und den Umgang mit dem Stottern verbessern.

Wenn das Stottern nicht mehr den Alltag bestimmen sollen – auf dem Weg zur Besserung


Das Stottern ist unangenehm für die Betroffenen. Nicht selten haben sie neben den sprachlichen Schwierigkeiten ebenfalls Probleme in ihrem sozialen Umfeld und erleben häufig Ausgrenzungen und sind Opfer von Mobbing. Das Stottern schränkt nicht ein, sondern kann ebenfalls ausschließen. Damit es soweit nicht kommt, lohnt es sich Hilfe zu suchen und das an der richtigen Stelle, sodass das Problem gezielt angegangen und beseitigt wird. Vertrauen spielt bei einer Therapie eine sehr große Rolle und dieses Vertrauen ist nicht einfach und nicht schnell aufzubauen. Nicht nur die fachliche Kompetenz muss da sein, sondern auch die menschliche Ebene muss stimmen, damit die Therapie zu einem Erfolg wird. Daher ist es sinnvoll einen Erstkontakt herzustellen, um herauszufinden ob alles passt.

Das Stottern in den Griff bekommen: Therapien, Beratungen und Trainingseinheiten für eine freie Sprache


Viele Betroffene haben den Wunsch ihr Stottern abzulegen und endlich frei zu sprechen. Nicht nur im schulischen und beruflichen Umfeld, sondern auch im privaten Umfeld kann das Stottern zu einem Hindernis werden, das sich nicht so einfach überspringen lässt. Häufig spielen Schamgefühle und Unsicherheiten eine große Rolle, aber nicht nur sie hindern die Betroffenen daran voranzukommen. Oftmals fehlen die notwendigen Tools und Hilfsmittel, die wichtig sind um an sich zu arbeiten und das Stottern zu vermindern und im richtigen Moment das richtige zu tun. Eine Therapie kann die Angst und die Anspannung vermindern, sodass die Betroffenen sich freier fühlen und besser mit ihrem Problem umgehen können. Gleichzeitig können die Symptome nachhaltig gelindert werden. So nimmt die Hilflosigkeit ab und die Betroffenen gewinnen an Sicherheit, die es ihnen erleichtert über das Stottern hinwegzusehen und sich selbstsicherer zu geben.

Gemeinsam mit einem Stotterexperte zum freien Redefluss – eine Stottertherapie ein erster Anfang


Wer sich mit dem Stottern nicht alleine auseinandersetzen möchte oder kann, der kann sich ebenfalls professionelle Hilfe holen und so an dem freien Redefluss arbeiten. Neben einer Beratung, sowie Trainingseinheiten bieten Stotterexperten ebenfalls Stottertherapien an. Eine Therapie kann langfristig die Symptome mindern und dem Betroffenen dabei helfen sich mit seinen Schwierigkeiten auseinanderzusetzen. Wer sich noch unsicher ist, der kann sich nach einem kostenfreien Erstkontakt erkundigen, der vor einer ersten Beratung stattfindet. Auf diesem Weg gibt es die Möglichkeit den Stotterexperten näher kennenzulernen und mehr über die Arbeit sowie über eine mögliche Therapie zu erfahren. Das kostenlose Erstgespräch kann ein guter erster Kontakt sein, um später mit einer Therapie oder anderen Behandlungsmöglichkeiten aufzubauen.

Das sind die Inhalte der Therapie - eine Stottertherapie mit Atemübungen und einem Training des Zwerchfells zum langfristigen Erfolg


Wie wird am Stottern gearbeitet? Das ist eine spannende Frage. Eine Möglichkeit besteht darin den Körper zu trainieren. Wer nicht mehr Stottern möchte, der muss lernen seine Atmung in den Griff zu bekommen und sein Zwerchfell zu trainieren und genau das passiert in der Therapie. Die Atemübungen und die Arbeit am oder mit dem Zwerchfell sind sehr wichtig, um das Stottern in den Griff zu bekommen und langfristige Erfolge zu erzielen. Mit diesen Übungen lassen sich gute Ergebnisse erreichen, die den Betroffenen helfen mit dem Stottern besser umzugehen und sich besser zu artikulieren und sich besser auszudrücken. Die Übungen bieten dafür eine erste Möglichkeit. Wer mehr erfahren möchte, der kann sich gerne einen kostenfreien Erstkontakt verschaffen.

Was ist Stottern? Medizinische Bezeichnung von Stottern und Früherkennung bei Kindern; Therapien und Hilfen, die wirklich etwas bringen.


Was ist Stottern eigentlich? Der Begriff Stottern resultiert aus einer Störung des Redeflusses (Fachbegriff gestörter Redefluss) von der in der Schweiz mehr als 80.000 Menschen dauerhaft betroffen sind. Weltweit leider circa 1 % der Bevölkerung darunter. Laut einer Studie sind Frauen dabei weniger betroffen als Männer; die Quote bei Männern, die stottern, liegt etwa 5-mal so hoch wie die, die bei Frauen angegeben wird. Bei Kindern wird beobachtet, dass etwa 5 % aller Kleinen bis zum 6. Lebensjahr an beginnen zu stottern. Trotzdem kann die Störung auch noch im späteren Alter auftreten. Im Verlauf ist zu beobachten, dass sich in der Phase der Pubertät wenig relativiert. So durchlaufen Teenager ganz besondere Veränderungen während dieser Zeit. Ärzte haben dabei festgestellt, dass sich die Störung des Redeflusses dabei häufig nicht zurückbildet. Umgekehrt darf man sagen: Was bis zur Pubertät oder Spätpubertät bleibt, kann ohne entsprechende Behandlung das ganze Leben bestehen bleiben. Stottern kann nicht als allgemeine Erkrankung angesehen werden; vielmehr ist die gesamte Ausdrucksweise gestört, was sich durch neurologische, sprachliche und auch motorische Auffälligkeiten bemerkbar macht. Auch stottert nicht jeder Betroffene gleich viel oder wenig. Die erbliche Relevanz ist anzunehmen. Man hat herausgefunden, dass Menschen, die stottern innerhalb der Familie meist auf weitere Mitglieder stoßen, die auch an dieser Störung leiden. So geht man davon aus, dass die Vererbungsrate bei 80 % liegt.

Beratung bei Stotterkindern und Erwachsenen: erste Beratung bei Stotterkindern und stotternden Erwachsen durch einen Fachexperten lohnt sich immer!


Zunächst sollte ermittelt werden um was für eine Art des Stotterns es sich handelt. Der Experte unterscheidet zwei mögliche Formen: a) Entwicklungsstottern Von einem Entwicklungsstottern spricht man, wenn das Kind während seiner Reifezeit klare Symptome des Stottert aufweist. Diese sind nicht zu verwechseln mit kleineren Sprachpatzern, die die Kommunikation möglicherweise unflüssig erscheinen lassen. Hierbei wird sowohl die Lautbildung, als auch die gebildete Lautmenge als Maßstab herangezogen. Der flüssige Redefluss ist dabei gehemmt. Flüssiges Sprechen findet nicht statt. b) Aufregungsstottern Aufgeregt zu sein, bedeutet dem Körper durch meist äußere Umstände psychischen Druck zuzufügen. Wer aufgeregt ist, neigt dazu, die eingeatmete Luft unkontrolliert einzusetzen und dabei kann es auch dazu kommen, dass der Mensch stottert. Flüssiges Sprechen findet nicht statt; auch der freie Redefluss ist gehemmt. Gezielte Gespräche mit den Betroffenen können schnell Klarheit ins Dunkle bringen und therapeutisch ansetzen. Die Wissenschaft hat herausgefunden, das stottern anscheinend genetisch bedingt ist. Wer stottert, dem fehlt es an dem Zusammenspiel zwischen Atmung, Artikulation und Stimmlage. Wenn dieses Gleichgewicht hergestellt ist, hört der Betroffene auf zu stottern. Ein besonders Phänomen: Wer singt, stottert nicht. Das liegt daran, dass die Stimme während des Singens ständig schwingt und sich einem Rhythmus anpasst, der im Gegensatz zum Sprechen einer Melodie folgt. Hierbei entstehen keine „Sprechpausen“, die aber dann vorkommen, wenn Wörter gebildet werden. In der Regel erwartet den Ratsuchenden ein kostenfreier Erstkontakt.

Stottertherapie und wie sie sich dauerhaft auszahlt. Ein Blick hinter die Kulissen eines Stotterexperten aus der Schweiz, der auf eine jahrelange Erfahrung zurückblicken kann.


Was leistet aber ein Experte oder Logopäde, um den Betroffenen dauerhaft von ihren Leiden zu heilen? Der Schweizer Daniel Michel verfolgt hierzu jahrelang einer bestimmten Therapielinie, die er mehrfach erfolgreich eingesetzt hat, um Kindern oder Erwachsenen zu helfen, das lästige Stottern loszuwerden. Zur Person: Daniel Michel arbeitet und lebt in der Schweiz und hat vor seiner Karriere als Experte für Atempädagogik IEK als Führungskraft einer Schweizer Bank Karriere gemacht. Der 1957 geborene Vater mehrere Kinder schrieb nach seiner Qualifikation zum Diplom Mental Coach (nach Tepperwein) seine Diplomarbeit und widmete sich danach gezielt der Ausarbeitung einer ganzheitlichen Stottertherapie, die mittlerweile anerkannt ist und erfolgreich betroffene Menschen zurück ins Leben bringt. Seine zwei Therapiemöglichkeiten, die er anbietet, beinhalten insbesondere Atemtechniken, die dabei helfen, stottern zu überwinden. Die Aufbautherapie dient als zweiter, wichtiger Step auf dem Weg zur eigenen Sicherheit. Alle Ansätze werden dabei in „freier Wildbahn“ trainiert, da Stotterer einen langen Leidensweg vollziehen und sich durch ihre Störung oftmals in sich selbst zurückziehen. Bei der Stottertherapie nach Daniel Michel lernen betroffene Personen auch alltägliche Dinge, die ihnen verloren gegangen sind, wie Selbstvertrauen und Stärke. Zwei wichtige Faktoren, die wieder Mut schaffen, die eigene Stimme zu erheben.

Der gestörte Redefluss: Was passiert dabei im Körper und warum passiert es? Auf den Spuren des Stotterns. Momentaufnahmen Betroffener.


Wer stottert, leidet an anatomischen Störungen und /- oder psychischen Problemen, die sich in Form des Stotterns äußern. Letzteres kann durch einen Psychologen meist schnell behoben werden. Anatomisch gesehen wurde die Ursache des Stotterns durch mehrere Studien neu beleuchtet und die Ursachenforschung hat einiges herausgefunden. Wenn die Ärzte bisher lediglich ein Ungleichgewicht der Hirnaktivitäten zwischen beiden Hirnhälften festgestellt haben, gingen die Forscher hier noch einen Schritt weiter. Bei genaueren Untersuchungen fand man zunächst heraus, dass das Ungleichgewicht durch eine zu aktive Hirnhälfte (bei Stotterern die rechte Hälfte) und eine linke, zu schwach aktivierte Gehirnhälfte zustande kommt. Dabei sind bestimmte Regionen beider Hälften von dieser Ungleichheit betroffen. Auf der Suche nach der „schuldigen“ Hirnhälfte wurde man nach zahlreichen Untersuchungsergebnissen endlich fündig: Der Grund des Stotterns ist tatsächlich in der Hyperaktivität der rechten Seite zu erkennen. Die Wissenschaftler sind sich einig, wenn sie behaupten, dass bei stoppen der Sprechbewegung, eine besondere Aktivität der Hirnhälfte ausgeht und diese die Sprechbewegung steuert oder in diesem Fall auch übermäßig einschränkt. Einfach gesagt muss man sich die Hemmung folgendermaßen vorstellen: Eine Seite des Gehirns hemmt den Redefluss (re) , die andere (li) stützt ihn. Kommt es zum Ungleichgewicht, kann die Sprechfunktion nicht mehr einwandfrei ausgeführt werden. Betroffen waren hierbei vor allen Dingen Faserverbindungen, die rechts deutlicher ausgeprägt waren, als links. Eine ähnliche Symptomatik findet sich auch bei motorischen Auffälligkeiten.

Was sind die Unterschiede zwischen einem freien und einem flüssigen Redefluss? Wie können diese beiden Varianten unterschieden werden und wie erkennt man diese?


Der Redefluss charakterisiert den Menschen. Es gibt „Schnellsprecher“, „Silbenverschlucker“ und andere Sprachgebräuche, wie lispeln oder eben stottern. Der Experte unterscheidet dabei zwei Arten des gesunden Redeflusses, die zwar auf den ersten Blick gleich erscheinen, dies aber nicht sind: Freier Redefluss: Von einem freien Redefluss spricht man dann, wenn ein kreativer, freier Sprachgebrauch vorliegt, der eigenen Raum schafft und die Sprache als Mittel der mitunter eigens komponierten richtigen Wortwahl umsetzt. Ein freier Redefluss wird nicht behindert durch vermehrte Atemtechnik und wirkt sehr selbstsicher im Umgang mit Wörtern und Sätzen. Flüssiger Redefluss: Der flüssige Redefluss trägt bereits im Namen seinen Charakter. Es geht um flüssiges Sprechen, ohne Aussetzer, oder anderweitige Behinderungen, die auf eine Störung des Sprachzentrums hinweisen. Die Sätze werden dabei klar und deutlich der direkten Kommunikation angepasst und fügen sich als kleine Individuen in den Satz ein, der dann als Ganzes flüssig und melodisch erscheint. Beide Arten zu sprechen dürfen als absolutes Erfolgsereignis gewertet werden, hat man die Sprechstörung des Stotterns erst einmal überwunden. Beide Redeflüsse sind also das Ergebnis einer ausgezeichneten Sprachtherapie, so wie sie der Schweizer Daniel Michel praktiziert.

Flüssig sprechen und sich wieder frei und ungehemmt fühlen. Stottertherapien im Überblick und Methoden zur Bekämpfung des Stotterns.


Flüssiges Sprechen, freier Redefluss und kein Stottern mehr. Für mehr als 1 % der Weltbevölkerung wird ein Traum wahr, sobald sich das eigene Sprachproblem oder das des Kindes gelöst hat. Der Experte hat verschiedenen Ansätze, die beste Therapie zu finden. Atemtechnik. Die Atemtechnik ist eine weit verbreitete Therapie, die dabei hilft, im richtigen Moment Luft zu holen und Stimmgabel und Atemzug zu verbinden. Dabei wird geübt, das Zwerchfell zu lockern, um so entspannt zu atmen und Verkrampfungen zu lösen. Die Bildung der Laute werden geübt. Wiederholung von Lauten, wie T-T-T-Tasche), oder Silben wie (Co-Co-Cola) werden gebildet und geübt. Lautdehnungen werden geübt, wie m-m-meine) Training im normalen Alltag: Was Betroffene wieder erlernen müssen, sind zweifelsfrei Kontakte zu anderen Menschen, die sie oft aufgrund ihrer Störung eingeschränkt haben. Das Thema Vertrauen und Selbstsicherheit spielt bei der „Heilung“ eines stotternden Menschen eine große und entscheidende Rolle und verlangt zunächst viel von den Betroffenen. Es erfordert wirklich Mut, sich öffentlich zu präsentieren und fremde Menschen im Training anzusprechen. Doch es lohnt sich! Der Experte Daniel Michel hat mit seiner Therapie bereits viele Erfolge erzielt und weiß, wie Menschen sich fühlen, wenn sie aufgrund kleiner Unzulänglichkeiten an den Rand der Gesellschaft geführt werden. Umso wichtiger ist es, möglichst verlässlich, für ein freundliches Umfeld zu sorgen.

Der Beruf des Stotterexperten: was steckt dahinter? Wie wird man Experte im Kampf gegen die Erkrankung und welche Qualifikationen muss man mitbringen?


Der Beruf eines Experten für Sprachstörungen kann erlernt werden, wie viele andere Berufe auch. Allerdings sollten einige Kriterien vorliegen, die im Umgang mit betroffenen Kindern, Eltern oder Erwachsenen wichtig sind. Dazu gehört ein sicherer Umgang mit Menschen und die Bereitschaft sich dem Problem des Gegenübers verpflichtend zu stellen. Selbstverständlich spielt auch hier die Chemie zwischen den Personen eine entscheidende Rolle für den gewünschten Therapieerfolg. Als Experte für Sprachstörungen muss eine Zertifizierung vorliegen. Diese wird durch verschiedene Arten der Ausbildung erworben und kann jederzeit im Register des Landes abgerufen werden. Anbei einige Bezeichnungen der Sprachtherapeuten, die sich auch mit dem Thema des Stotterns beschäftigen: Akademische Sprachtherapeutin Zertifizierter Stottertherapeut (ivs) Logopäde Lehrtherapeut Stottertherapeut zertifizierter LSVT LOUD Therapeut Bewegungspädagoge Atemtypenlehrer Encouraging-Trainer Die Ausbildung ist bei vielen der Sprachtherapeuten zwar verschieden, die Ziele aber gleich: Menschen mit Sprachstörungen dauerhaft zu helfen und sie bei ihrem Weg ins neue Leben zu unterstützen. Die Ansätze sind sicher unterschiedlich, aber dennoch auf die jeweiligen Betroffenen abgestimmt. Daniel Michel, der Schweizer Experte, wenn es um das Thema Stottern geht, kennt viele seiner Kollegen und weiß um die ganzheitlichen Therapieansätze.

Berühmte Stotterer und ihre Geschichten. Ein Für und Wider in der Gesellschaft zwischen Hohn und Anerkennung und wie man sich selbst verhalten kann, wenn man auf einen Stotterer trifft.


Stotterer ernten meistens Gelächter und werden in der Gesellschaft oft ausgegrenzt, da es häufig an auch an der Geduld liegt, einen langsamen Kommunikationspartner ausreden zu lassen. Da stellt sich doch die Frage, wer hier der eigentliche Hilfesuchende ist; jemand, der einfach etwas länger benötigt, einen Satz zu bilden, oder vielleicht doch jemand, dessen Zeit anscheinend zu kostbar für sein Gegenüber ist? Nichtsdestotrotz werden Menschen, die einer anscheinenden Behinderung nachgehen, gerne und oft an den Rand der Gesellschaft gestellt und vereinsamen leicht. Gerade Kinder erleben in ihrer Entwicklungsphase Ablehnung als besonders schlimm, da sie Orientierungspunkte brauchen, um sich im späteren Leben zurechtzufinden. Wer stottert, kann allerdings mithilfe gezielter Therapien etwas dagegen tun. Ein Beispiel aus der Schweiz ist Daniel Michel, ein zertifizierter Experte in Sachen Stottern, der das Problem aus der eigen Familie kennt und um die Verwundungen weiß, die stottern häufig mit sich bringt. Doch es gibt auch bekannte Stotterer, die Mut aufkommen lassen. Anbei einige bekannte Berühmtheiten, die sich nicht haben kleinkriegen lassen und trotz ihrer Sprachbehinderung ein erfülltes Leben genießen oder genießen durften: Joe Biden; der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Gewählt aus Sympathie und Überzeugung vom amerikanischen Volk, vereidigt 2021 Marylin Monroe, Sexsymbol und Stilikone der 50-er Jahre Bruce Willis, bekannter amerikanischer Schauspieler und Fernsehliebling Ed Sheeran, bekannter Sänger aus England Isaac Newton, berühmter Wissenschaftler und Genie; der u.a. die Gravitation als Kraft entdeckte Charles Darwin, Entdecker der Evolutionstherapie und Naturforscher Bekannte Popgrößen, wie Scatman, Der Graf oder Schauspielgrößen, wie Rowan Atkinson (Mr. Bean) oder Winston Churchill sind nur einige weitere bekannte Stotterer, die sich nicht haben abhalten lassen.

Nur nicht den Mut verlieren! Wer stottert, ist keinesfalls ein Einfaltspinsel! Der Umgang mit gesellschaftlichen Vorurteilen und dummen Mitmenschen.


Was der Mensch nicht kennt, oder was nicht in seinen Normen entspricht, lehnt er ab und verzichtet oftmals auf weitere Bekanntschaften. Die Gründe können vielfältig sein. Doch reicht die einfache Kommunikation (flüssiges sprechen und der freie Redefluss) nicht aus eine flüssige Unterhaltung zu führen, weicht der Gesprächspartner seinem Gegenüber meist aus, ohne sich über mögliche Folgen Gedanken zu machen. Gerade im Kindesalter führt ein Abbruch der Kommunikation durch Stottern sehr oft zu Mobbing und damit zu Einsamkeit, Verletzungen oder gar zum Tode durch Selbsttötung. Doch das muss nicht sein. Aufklärung und Verständnis sind die beiden wichtigen Elemente im täglichen Miteinander, die verbinden und helfen können, um gar nicht erst in die Verzweiflung zu geraten. Wichtig hierbei ist, ein Basiswissen über Störungen des Sprachverhaltens zu erlangen und das auch gekonnt an andere, nicht Betroffene zu übermitteln. Da der Stotterer aufgrund seines Leidens selten in der Lage ist, seine Problematik gekonnt zu schildern, sind auch Eltern und Pädagogen gefragt, dem Problem des Stotterns mehr Aufmerksamkeit entgegenzubringen, denn wer stottert, der ist keinesfalls ein Einfaltspinsel oder gar dumm, wie die Beispiele bekannter Berühmtheiten zeigen. Es gilt hier den richtigen Experten zu finden, der vielleicht auch persönliche Erfahrungen auf dem Gebiet der Ausgrenzung erfahren musste. Daniel Michel, ein anerkannter Stotterexperte aus der Schweiz kennt diese Problematik aus der eigenen Familie, was ihn schließlich dazu inspiriert hat seinen lukrativen Bankjob an den Nagel zu hängen, um zukünftig als Experte Stotterern zu helfen und diese durch gezielte und ganzheitliche Therapien zu therapieren. Sein Konzept ging auf und heute kann er auf eine Reihe erfolgreicher Therapien zurückblicken und in die Augen glücklicher Menschen schauen, die dieses Kapitel ihres Lebens erfolgreich hinter sich gelassen haben.

Sehr viele Menschen leiden unter Stottern. Eine Stottertherapie kann dabei helfen, neue Sprachmuster sowie -techniken zu erlernen und flüssig zu sprechen.


Besonderen Fokus sollte auf das richtige Atmen gelegt werden, da hier die physikalische Ursache des Stotterns liegt. Menschen mit freiem Redefluss haben eines gemeinsam: Sie sprechen während des Ausatmens. Ist der Redefluss jedoch gestört, liegt das daran, dass während des Einatmens gesprochen wird. Um das Problem zu beheben, wird unterbewusst der ganze Körper eingesetzt, was sehr anstrengend ist und doch nicht die erhofften Erfolge bringt. In der Therapie wird an der Atmung und dem Zwerchfell gearbeitet, sodass flüssiges Sprechen wieder möglich ist. Auch die seelische Ebene darf nicht außer Acht gelassen werden, Stottern wird oft durch ein traumatisches Erlebnis begünstigt und kommt dann zum Ausbruch. Auch die Folgen, wenn nicht frei gesprochen wird, können sehr verletzend sein. Die Betroffenen haben oft negative Erfahrungen gemacht, zum Beispiel Mobbing und Ausgrenzung erfahren. Solche Erlebnisse wirken sich schlecht auf Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen aus und verschlechtern so oft wieder den Sprachfluss.

Ein Stotterexperte kann bei einem gestörten Redefluss helfen und zusammen mit dem Betroffenen das Problem beheben. Das ist durch unterschiedliche Ansätze möglich.


Es gibt viele verschiedene Therapieansätze, die einem Stotternden helfen können. Die Hilfe bei einem Logopäden zu suchen, erscheint logisch. Und auch ein Besuch bei einem Psychologen ist ein Schritt, den viele Betroffene gehen. Doch oft kann hier nicht von einer großen Besserung gesprochen werden, da nicht direkt an der Ursache gearbeitet wird. Diese liegt im falschen Atmen, da Menschen mit gestörtem Redefluss sprechen, während sie einatmen. Hier setzt die Behandlung an, da die Ausbildung zum Atemtherapeut / Atempädagoge IEK Kompetenzen liefert, um das Problem zu beheben. Auch die Ausbildung zum dipl. Mental Coach nach Tepperwein inklusive Diplomarbeit zum Thema Stottern werden in der ganzheitlichen Stottertherapie© berücksichtigt. Durch das Erlernen der richtigen Atemtechnik sowie der Beratung als mental Coaching werden schnell Ergebnisse sichtbar, die den Alltag sowie das ganze Leben spürbar verbessern werden.

Das eigene Kind oder ein Bekannter beginnt plötzlich zu stottern. Doch was ist Stottern eigentlich? Und wie soll am besten mit einem Stotternden umgegangen werden?


Als Stottern wird die unfreiwillige Redeflussstörung und Wiederholung einzelner Silben und Laute bezeichnet. Auch die Dehnung von Lauten, sowie längere Pausen (Blockierungen) vor oder während eines Wortes zählen dazu. Der Versuch, einen Stottervorfall zu vermeiden oder auch zu beenden, macht es in den meisten Fällen nur schlimmer. Der Betroffene verwendet viel Energie darauf, als Folge dessen verändert er den Atem, bewegt sich mit oder versucht letzten Endes Situationen beziehungsweise Sprechen zu vermeiden. Stotternde Menschen entwickeln mit zunehmend negativen Erlebnissen eine Sprechangst und schämen sich. Auch der versehentlich falsche Umgang mit Stottern in der sozialen Umgebung können die Symptome noch verschlechtern. Durch Unsicherheit, wie mit der Situation umgegangen werden soll, versuchen die Gesprächspartner der Betroffenen ihr Bestes, aber reagieren falsch. Gut gemeinte Hilfen bewirken meist genau das Gegenteil. Unsicherheit, Wut und Anspannung verstärken das Stottern. Die Betroffenen gelangen zu dem Schluss, sie würden komisch sprechen, wodurch sie die Motivation am Sprechen verlieren.

Flüssiges sprechen ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Erst wenn ein vom Stottern Betroffener im Umfeld ist, wird die Wichtigkeit deutlich.


Es gibt viele Situationen, in denen es auf die Sprache ankommt. Bei einem Vorstellungsgespräch zählen neben Abschlüssen und Noten auch das persönliche Auftreten wie Körperhaltung und Sprache. Durch Letzteres wird beurteilt, wie selbstbewusst, kompetent und geeignet der Bewerber für die Stelle ist. Aber auch in anderen Situationen kommt es auf Auftreten und Sprache an. Bekannt sind dafür Schulaufführungen, in denen vor meist vielen Menschen ein Text gesprochen wird oder auch Referate. Sprache und Auftreten begleiten uns ein Leben lang und haben nicht nur einen großen Einfluss darauf, wie wir von der Umwelt wahrgenommen werden, sondern lenken infolge dessen auch unseren Karrierechancen sowie Beziehungen. Ist der Redefluss gestört, entwickeln viele Menschen nicht das Selbstbewusstsein, das nötig wäre, um beruflich und auch im Privatleben Ziele zu erreichen. Ein Stotterexperte kann bei der Bewältigung dieser Probleme helfen und so für ein völlig neues Lebensgefühl sorgen.

Wer unter einem gestörten Redefluss leidet, erfährt häufig Nachteile im Alltag sowie negative Erfahrungen. Unter einem sogenannten gestörten Redefluss versteht sich das Stottern.


Betroffene erleben oft negative Situationen, die durch das Stottern verursacht werden. Sei es der Blickkontaktabbruch des Gegenübers während eines Gespräches oder das Beenden des Satzes durch fremde Personen. All das kann dazu führen, dass das Stottern schlimmer wird und der Betroffene sich noch schlechter fühlt. Doch auch Situationen wie ein Vorstellungsgespräch um einen Arbeitsplatz oder Gehaltsverhandlungen sind durch einen gestörten Redefluss erschwert. Mit Stottern werden keine Eigenschaften wie Selbstbewusstsein verbunden, das aber meist notwendig ist, um sich beim Chef durchzusetzen oder zu überzeugen. Kinder erleben wegen des Stotterns ebenfalls negative Situationen. Gemeine Sprüche der Klassenkameraden, wenn etwas vorgetragen wird oder auch Ausgrenzung. Mit all diesen Problemen haben die meisten Kinder, die Stottern leider zu kämpfen. Auch das wirkt sich nicht positiv auf den Redefluss aus und verschlimmert das eigentliche Problem. Zudem wird das Selbstbewusstsein Betroffener zerstört beziehungsweise nicht richtig aufgebaut.

In einem kostenfreien Erstkontakt wird die persönliche Situation geschildert und besprochen. Fragen zur Therapie können ebenfalls gestellt werden.


Nachdem auch das Bedürfnis der Therapie sowie die Motivation im kostenfreien Erstkontakt geklärt werden konnte, findet vor dem eigentlichen Coaching ein zweites Gespräch statt. In der Vorbereitungszeit ist es möglich, ein drittes Gespräch zu führen. Die Therapie findet in einer Arbeitswoche, also fünf Tagen statt. In dieser kurzen Zeit sind große Verbesserungen merkbar. Das liegt vor allem daran, dass Lösungswege für die Probleme an den Betroffenen angepasst werden und so besonders gut geholfen werden kann. Persönliche Probleme, die einem freien Redefluss im Weg stehen, sowie der Umgang mit dem Stottern werden behandelt. Und auch eine neue Atemtechnik hilft dabei, wieder frei und ohne ungewollte Unterbrechungen zu sprechen. Das alles trägt zu einem völlig neuen, positiven Lebensgefühl bei.

Das Zwerchfell nimmt eine wichtige Rolle bei einem flüssigen Redefluss ein. Das ist den meisten Menschen nicht bewusst.


Generell atmen die meisten Menschen unterbewusst mit dem Zwerchfell, vor allem in Ruheposition wie im Sitzen oder beim Schlafen. Der Muskel sitzt unterhalb der Lunge und lässt, wenn er nach unten bewegt wird, Luft in die Lunge strömen, da die Lungenflügel nun mehr Platz haben. Wird das Zwerchfell wieder nach oben gedrückt, entweicht die Luft aus der Lunge. Unter anderem leiden vom Stottern Betroffene an einer fehlerhaften Funktion des Zwerchfells, was sich aber durch das richtige Atmen beheben lässt. Beim falschen Atmen verkrampft sich das Zwerchfell, so entsteht ein Über- oder Unterdruck auf die Stimmbänder. Es entsteht ein tonisches oder ein sogenanntes klonisches Stottern. Durch Übungen wird das richtige Atmen geübt und verinnerlicht. Dabei sind die Techniken nicht unnötig schwierig, was die Umsetzbarkeit im Alltag deutlich erhöht.

Um einer positiven Persönlichkeitsentwicklung nicht im Wege zu stehen, ist es hilfreich, die Sprache zu verbessern.


Wer sich gut fühlt, ist selbstbewusster und wer selbstbewusster ist, fühlt sich gut. Wer unter einem gebremsten Redefluss leidet, kennt wahrscheinlich leider den negativen Teil dieses Effekts: Beim Sprechen entsteht ein negatives Gefühl aufgrund der Schwierigkeiten. Dadurch sinkt das Selbstbewusstsein. In Folge dessen möchte der Stotternde noch weniger sprechen. Er fühlt sich noch schlechter und die Symptome werden noch stärker. In diesem Fall verschlimmert sich das Problem also durch die zunehmend negativen Erfahrungen. Es gilt, diesen Effekt zu durchbrechen und das volle eigene Potenzial zu entfalten. Daher ist es sinnvoll, beim Problem des Stotterns anzusetzen. Mit zunehmend positiven Erlebnissen kommt das Selbstbewusstsein wie von alleine zurück.

Eine Beratung kann durchaus Sinn machen, wenn der Betroffene unter dem gestörten Redefluss leidet und eine Lösung beziehungsweise eine Behandlungsmöglichkeit finden möchte.


Dabei werden auf die Bedürfnisse des Stotternden eingegangen und die Motivation ergründet. Was treibt den Betroffenen an, einen flüssigen Redefluss wieder zu erlangen? Motivationen können eine Steigerung des Selbstbewusstseins sein, bessere Berufschancen oder keine negativen Erlebnisse in der Schule zu haben, in Zusammenhang mit dem gestörten Redefluss. Innerhalb der Beratung können mögliche Lösungsansätze besprochen werden. Zu diesen Ansätzen zählen zum Beispiel Techniken zum richtigen Atmen oder auch Übungen, in denen die Zwerchfellatmung geübt wird. Parallel kann der Betroffene gecoacht werden, um sein Selbstbewusstsein zu steigern und Möglichkeiten zu zeigen, mit ungünstigen Situationen umzugehen.